Keine EEG-Absenkung zum 01.07.2011

Die Bundesnetzagentur hat gestern in einer Pressemitteilung bestätigt, dass zum 1. Juli dieses Jahres keine vorgezogene Absenkung der Vergütungssätze stattfinden wird. Im Zeitraum März bis Mai 2011 seien PV-Anlagen mit einer installierten Leistung von insgesamt etwa 700 Megawatt in Betrieb genommen worden. Hochgerechnet auf zwölf Monate entspreche dies einem jährlichen Zubauwert von ca. 2.800 Megawatt, so die Bundesnetzagentur.Das EEG sieht ab dem 1. Juli 2011 nur dann eine Senkung der Vergütungssätze um drei oder mehr Prozent für neu installierte Solaranlagen vor, wenn der Zubau festgelegte Schwellenwerte überschreitet. Dafür müsste aber der Zubau von März bis Mai 2011 bei über 875 Megawatt beziehungsweise auf zwölf Monate hochgerechnet bei über 3.500 Megawatt liegen. Dieser Wert wurde laut der heutigen Meldung unterschritten. Dieser Regelungsmechanismus basiert auf einem Kompromiss von BMU und BSW-Solar Ende letzten Jahres und zielte darauf ab, die Degression zum Jahresanfang 2012 abzumildern durch eine Vorziehung einiger Prozentpunkte in der Jahresmitte. Aufgrund der schlechten Nachfrage in den ersten Monaten kann der Abmilderungseffekt nun nicht greifen. Zum 1.1.2012 ist bei hohem Zubau im zweiten Halbjahr mit einer starken Degression bis zu 24% zu rechnen.
Aufgrund bereits zugesagter Preissenkungen der Modulhersteller wird die Wirtschaftlichkeit von Solarstromanlagen nach dem 01.07.2011 steigen!

Jetzt heisst es schnell reagieren und eine "Solare Tankstelle" auf Ihrem Dach installieren!

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