WAVE 2011 - Tagebuch

WAVE 2011

vom 11. – 25.09.2011 von PARIS nach PRAG

Wir machen mit

Am Sonntag, dem 11. September 2011, startet zum ersten Mal in Paris die WAVE - World Advanced Vehicle Expedition. 20 Teams aus aller Welt wollen mit ihren Elektrofahrzeugen zeigen, dass man mit heutiger Technologie sauber, leise und zuverlässig sogar quer durch Europa fahren kann. „Mit unserer Tour wollen wir erneuerbaren Energien und elektrisch betriebenen Autos zum Durchbruch verhelfen!

Die Welle rollt

Der Start der WAVE wird am 11. September 2011 in Paris erfolgen, und die Expedition wird die 20 Teams über 2800 km durch die 8 Länder Frankreich – Belgien – Niederlande - Deutschland - Schweiz – Liechtenstein – Österreich – Tschechische Republik nach Prag führen. Die WAVE wird in 30 Städten einen Zwischenhalt einlegen.

Das Ziel des diesjährigen Events ist die erfolgreiche Fortsetzung der Mission für den Wandel von fossilen zur erneuerbaren Energie. Elektrisch betriebene Fahrzeuge aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, England, Tschechien, den USA und Indien  werden mithilfe erneuerbarer Energien demonstrieren, dass bereits heute ausgereifte Lösungen in der Welt existierten, wie Mobilität alltagstauglich, sauber und ohne fossile Treibstoffe möglich ist.

Aufgrund dessen müssen alle teilnehmenden Teams die erforderliche Menge an Strom aus 100 % erneuerbaren Energiequellen beziehen, welcher im jeweiligen Heimatland produziert und dort ins öffentliche Netz eingespeist wird. Somit soll verdeutlicht werden, dass jede Person mit Hilfe erneuerbarer Energien Strom erzeugen und eine zukunftsfähige, nachhaltige Mobilität möglich machen kann. „Wer 10 Quadratmeter Solarzellen auf einem Hausdach montiert, produziert die  adäquate Menge Strom, um in den kommenden 20 Jahren gut 300‘000 km zu 100 % sauber zurückzulegen!“ so Palmer. „Wer aber für die gleichen Kosten Benzin kauft, kommt weniger als 50‘000 km weit!“

Louis Palmer ist kein unbekannter in diesem Gebiet: Bereits im Jahr 2008 als erster Mensch mit einem solar betriebenen Auto, dem Solartaxi, die Erde umrundet, und mehr als 770 Millionen Menschen mit seiner Botschaft für die saubere Mobilität sensibilisiert. Nachdem er im Jahr 2010 das Zero Emissions Race veranstaltet hat, als drei Elektroautos in genau 80 Tagen die die Erde umrundet haben, wurde er wegen seinem weltweiten Engagement in den Bereichen Klimawandel, Erneuerbare Energien und zukunftsfähige Mobilität von UNO in New York am 10. Mai 2011 mit dem Umweltpreis „Champion of the Earth“ geehrt.

Nachdem der Schweizer Solarpionier Louis Palmer die STAPEL GmbH im Jahr 2009 mit seinem Solartaxi und im Jahr 2010 mit dem Zero Race in Tönnishäuschen besucht hat, wollen die beiden Geschäftsführer Andreas und Martin Stapel im September 2011 mit einem eigenen Team und einem S-Pedelec von Raleigh an der WAVE 2011 teilnehmen. Thomas Gerullis (Mötte) und Winfried Cronauge werden dabei das Team komplettieren. Sie werden sich die Tour aufteilen, so dass Andreas Stapel mit Winfried Cronauge die erste Hälfte (11.09 - 17.09.11) und Martin Stapel mit Thomas Gerullis die zweite Hälfte (18.09 – 25.09.11) fahren. Da pro Team nur ein E-Bike zugelassen ist und Tagesetappen von über 250 km auf dem Programm stehen, werden sie sich während der WAVE mit dem Fahren abwechseln. Das andere Team-Mitglied wird das Rennen währenddessen in einem Begleitfahrzeug verfolgen.


„Ziel unserer Teilnahme mit einem S-Pedelec (schnelles Elektrofahrrad – bis 45 km/h Unterstützung)  ist es zu zeigen, dass die Technik bereits heute absolut ausgereift, zuverlässig und alltagstauglich ist. Für viele stellt sie bereits heute eine absolute Alternative zum Auto da“. Als Spezialist für die optimale Verbindung von Solarstrom und Elektromobilität sind sie davon überzeugt, dass Elektromobilität nur mit Erneuerbaren Energien sinnvoll ist. Getreu Ihrem Motto: "Solare Mobilität ist aktiver Umweltschutz der einfach Spaß macht!" wird Ihr Strombedarf für die WAVE 2011 aus vielen Solarstromanlage mit einer Gesamtleistung von über 120 KWp mehr als gedeckt. „Die dadurch erzeugte Strommenge reicht aus um ca. 10.800.000 KM mit unserem S-Pedelec zurück zu legen. Das entspricht ca. 270 Erdumrundungen.“ so Andreas Stapel. Natürlich lockt sie auch die sportliche Herausforderung mit einem Elektrofahrrad über 2800 km zurückzulegen und unteranderem die Alpen zu überqueren.

In der Zeit vom 11. – 26. September werden sie auf dieser Seite (www.solare-mobilitaet.com) und der Facebook-Seite (http://www.facebook.com/solaremobilitaet) Berichte und Bildmaterial von der Tour zur Verfügung stellen.

Unter www.wave2011.net finden Sie weitere Informationen zur WAVE.

WAVE 2011 Tagebuch vom 11.09.2011 Paris - Roye

Andreas und Winni vor dem Eifelturm

Nachdem der Start in Paris mit ein wenig Regen begann und die Fahrt in Paris nicht gerade ein Zuckerschlecken war, wurde es außerhalb von Paris gleich angenehmer. Der Regen ließ nach und die Strecke wurde auch angenehmer. Die Jungs vom Euro-Flyer-Team (Mathias und Till) sind jut drup und so kann der Spass beginnen.

WAVE 2011 Tagebuch vom 12.09.2011: Roye - Lille - Brüssel

Ein Solarauto bei HELIOS

Unsere Waver fuhren komplett mit Rückenwind von Roye über Lille bis nach Brüssel. Die ca. 200 km waren landschaftlich wunderschön und super zu fahren. Das Raleigh Dover 40 läuft wie am Schnürchen. Einziger Wehrmutstropfen ist das Begleitfahrzeug, dass einige Mucken macht. Die S-Pedelec-Fahrer sind daher früher am Ziel als das Begleitfahrzeug...;-)

WAVE 2011 Tagebuch vom 13.09.2011: Brüssel - Zolder -Dortmund

Auf dem Circuit von Zolder

Von Brüssel ging es nach Zolder. Dort wurde eigens für die WAVE 2011 eine Rennstrecke abgesperrt. Hier konnten alle Elektrofahrzeuge ihre Leistungsfähigkeit unter Beweis stellen. Das Team Stapel landete in der Rubrik "E-Bikes" einen sensationellen zweiten Platz! Sauber Andy! Kurzfristig wurde die Route geändert, so dass nun auch die E-Biker in Dortmund Station machen. Dank des super S-Pedelec von Raleigh ist die Extraschicht das reinster Vergnügen!

WAVE 2011 Tagebuch vom 14.09.2011: Gelsenkirchen – Dortmund – Troisdorf - Koblenz

Besuch beim Bürgermeister von Dortmund

Die erste Etappe über ca. 30 km führt von Gelsenkirchen nach Dortmund. Im Berufsverkehr konnte unser S-Pedelec seine Alltagstauglichkeit beweisen!  Gerade hier hat es große Vorteile gegenüber den Autos und die E-Biker waren wieder mal als erste am Eventstandort. Andre Laukner, ein Techniker des Begleitfahrzeugs, übernahm diese Etappe und seitdem ist auch er ein Fan von unserem Bike geworden. Sein Fazit: „Davon brauch ich gleich zwei!“
In Dortmund wurden Winni und Andreas von Tina und Martin Stapel besucht. Martin konnte sich für die zweite WAVE-Hälfte so schon mal einen Eindruck von den anderen Teams machen und die „WAVE-Luft“ schnuppern. Die WAVE wurde in Dortmund offiziell vom Bürgermeister begrüßt und konnte sich anschließend in kleineren Gruppen ein Plus-Energie-Haus anschauen. Die zweite Etappe von Dortmund nach Troisdorf erwies sich für Andreas und Till vom Euroflyer-Team als glatte Herausforderung!
Der ständige Gegenwind wurde durch ständige Steigungen und schlechte Wege für E-Biker ergänzt, so dass die Bikes auch mal getragen werden mussten.
Die Etappe hat „richtig Körner gekostet“!
In Troisdorf angekommen, stand eine Besichtigung der hiesigen Solarstromanlage auf dem Programm.
Dabei war das halbe Dorf auf den Beinen. Die letzte Etappe führt zur Firma Görlitz nach Koblenz. Ein wunderschönes Hotel, gutes Essen entschädigten für einen anstrengenden Tag.

WAVE 2011 Tagebuch vom 15.09.2011: Koblenz – Michelstadt

Andreas und Till bei einer kleinen Pause

Die ersten Tage begrüßten sich Winni und Andreas bei Frühstück noch mit einem freudigen „Salve“.
Ab nun hieß es nur noch „Salbe!“. Die in dieser Dimension ungewohnten Belastungen forderten allmählich Tribut. Da konnte nur noch die gute alte Pferdesalbe helfen. Wenig Schlaf, die ständige Organisation, wechselnde Schlafstätten zerrten ebenfalls an den Kräften. Aber ein ausgiebiges Frühstück hilft einem echten E-Biker immer wieder aufs Bike. In der ersten Etappe verlor Till sein Portemonnaie. Nach einigen Recherchen konnte es allerdings wieder gefunden werden. Leider war es etwas leichter als vorher und wir hatten wertvolle Zeit verloren. Eine schöne Strecke entlang des Rheins, gutes Wetter ließen dies jedoch schnell vergessen.
Die zweite Etappe begann spät und hart. Erst die letzten 30 KM bereiteten richtig Freude! Das Navigon-Programm auf unserem iPhone führte durch tolle Fahrradwege in schönen Wäldern.

WAVE 2011 Tagebuch vom 16.09.2011: Michelstadt – Donaueschingen

Besuch einer Biogasanlage

Michelstadt mit seinem schönen Rathaus sorgte für einen tollen Start in den Tag. Das Wetter spielte wieder einmal mit und so konnten die ca. 250 km in Angriff genommen werden. Da heute kein Event anstand, war das Erreichen des Endziels Donaueschingen das Ziel. Der erste Akku- und Fahrerwechsel fand in dem schönen Vaihingen statt. Ein weiterer Akku-Wechsel war nach ca. 80 km geplant. Leider steckte der Support-Bus im Stau fest und kam erst mit einsetzendem Regen in der Dunkelheit an der verabredeten Stelle an. Nach einigem zähen Ringen entschied man sich die Bikes einzupacken und die letzten Kilometer im Begleitfahrzeug zurückzulegen.
Nachdem Essen kommt die tägliche Abend-Routine: Akkus aufladen, Route mit den nächsten Wechselpunkten besprechen, Duschen, ab ins Bett!

WAVE 2011 Tagebuch vom 17.09.2011: Donaueschingen – Winterthur – Sarnen - Meiringen

Andreas, Winni, Mathias und Till

Die ersten 70 KM nach Winterthur begannen um 6.30 Uhr in der Dunkelheit. Ein 5 km Anstieg mit anschließender Abfahrt sorgte gleich für Stimmung! In Winterthur wurden dann Akkus und Fahrer gewechselt. Die tollen Straßenverhältnisse, die schöne Gegend machten diesen ersten Abschnitt zu einem tollen Erlebnis. Das zweite Team machte sich frisch gestärkt auf den zweiten Abschnitt. Der „Brünig-Pass“ ließ bereits erahnen was die nächsten Tage auf dem Programm steht. Erst sehr lange hoch quälen und dann ganz schnell ins Tal düsen! – Wenn alles gut klappt – ohne Sturz.
Geschwindigkeiten von 60 km/h – 75 km/h waren dabei keine Seltenheit!
Gerade bei diesen Geschwindigkeiten, die einem das Grinsen ins Gesicht treiben, merkt man sehr schnell wie gut das ausgesuchte Material ist. Mit unserem Dover 40 von Raleigh haben wir dabei immer wieder gespürt, dass wir eine exzellente Wahl getroffen haben. Selbst bei 75 km/h fährt es wie auf Schienen. Kein Wackeln, Kein Rappeln! Danke Raleigh!
Bei der Ankunft in Meiringen wurden Winni und Andreas bereits von Mötte und Martin herzlich begrüßt. Die beiden hatten jetzt die schöne Aufgabe das Team-Stapel zu vertreten.
Winni und Andreas waren sehr froh die Hälfte der WAVE 2011 ohne eine Panne und ohne Sturz gemeistert zu haben. Glückwunsch!!!
Martin freute sich schon auf den Grimsel-Pass, allerdings deutete sich bereits am Abend an, dass es auf keinen Fall ein Vergnügen wird bzw. vielleicht auch gar nicht möglich sei. Also hieß es bis zum nächsten Morgen warten.

WAVE 2011 Tagebuch vom 18.09.2011: Meiringen – Grimsel – Andermatt

Auf der Grimselpasshöhe angekommen

Wie angekündigt war das Wetter nicht auf unserer Seite! Schlechte Wetterprognosen bereiteten uns ein mulmiges Gefühlt. Wir waren uns nicht sicher, ob das eine besonders gute oder eher eine besonders schlechte Gelegenheit war die WAVE zu beginnen. Nach einem kurzem Vortrag und Briefing von Louis Palmer im Kino von Meiringen begann dann auch der Regen und es hieß: „Los geht’s!“ Gegen Mittag wollten wir oben auf dem Grimsel sein, da ab dann mit Schnee zu rechnen war. Das gesamte Equipment, was vorher noch nicht gebraucht wurde, kam nun zum Einsatz. Regenjacke, lange Hose, lange Regenhose, Ski-Unterwäsche, lange Handschuhe, Stirnband und Schuhüberzieher.
Bei einer durchschnittlichen Steigung von 6,8% auf 33 km (2165 m über dem Meer) war erstmals Quälerei angesagt. Je höher es ging desto kälter wurde es logischerweise! Die wolkenverhangene Aussicht war auch nicht gerade berauschend. Trotz der guten Kleidung wurden aufgrund des Regens und der Kälte die Finger und Füße kalt. Dann wandelte sich der Regen wie befürchtet erst in Hagen und dann allmählich in Schnee. Aber irgendwie ging es! Oben angekommen, empfingen uns bereits Mötte, Till, Winni und Andreas. Schnell eine heiße Schokolade und wieder ab aufs Bike. Das Personal im Restaurant machte uns darauf aufmerksam, dass eine zügige Abfahrt aufgrund des Schnees sinnvoll sei. Gegen die Abfahrt bei Schnee und kräftigen Seitenwind, war der Anstieg ein Zuckerschlecken. Da man nicht mehr tritt, ist man innerhalb kürzester Zeit ausgekühlt. Der Schnee und der Seitenwind machten die Abfahrt zu gefährlich, so dass wir nach einigen Kilometern abbrachen und die Bikes in das Begleitfahrzeug packten. Aufgrund der immer schlechter werdenden Wetterbedingungen spätere Weiterfahrt nach Andermatt nicht möglich und wir sind mit dem Autozug nach Andermatt gefahren. In Andermatt hatten wir dann Zeit um uns wieder zu erholen.

WAVE 2011 Tagebuch vom 19.09.2011: Andermatt – Vaduz – Leutkirch

Schnee in Andermatt

Da es in der Nacht geschneit hatte, sind Mötte und Till den unbefahrbaren Teil zunächst mit der Bahn gefahren. Kurz hinter dem Gipfel wurden die Bedingen etwas besser, zu mindestens konnte man wieder mit dem Bike fahren. Am Oberalpass angekommen, hatten die beiden eine herrliche Aussicht und konnten mit ihrem Teil beginnen. Leider fing es kurz nach Beginn der Abfahrt in Richtung Vaduz wieder an zu regnen und die nächsten 3 Stunden waren bei ca. 4 Grad kein Vergnügen!
In Vaduz angekommen war vom E-Begleitfahrzeug mit Mathias und Martin noch nicht zu sehen. Sie mussten mit Andre und Robert, den beiden Technikern, ein anderes Auto abschleppen und hatten daher ca. 3 Stunden Verspätung. Die zweite Etappe nach Leutkirch konnten Mathias und Martin daher erst mit reichlich Verspätung beginnen und kamen erst gegen 19.30 Uhr in Leutkirch an. Dort wurden alle Teams durch einige hundert Besucher ein herzlicher Empfang bereitet.
Im Kreisverkehr steckte für jedes Team ein rotes Herz mit dem Team-Namen. Fantastisch! In Leutkirch wurden dann alle Teams privat untergebracht.
Dadurch hatte man die Gelegenheit mit den Leutkirchener ins Gespräch zu kommen. Wir kamen bei der sehr netten Familie Zorn unter und konnten am anderen Morgen mit einem zünftigen Frühstück den Tag beginnen.

WAVE 2011 Tagebuch vom 20.09.2011: Leutkirch – Erding

2.000 Schüler in Leutkirch

In Leutkirch wurden am Morgen die Elektrofahrzeuge von 2.000 Schülern unter die Lupe genommen und anschließend bewertet.  Das war ein sehr interessantes und motivierendes Erlebnis!
Die Frühschicht bis nach Bobingen übernahmen Martin und Mathias. Die Fahrt machte bei relativ gutem Wetter (ohne Regen) wieder richtig Spaß. Nach dem Mötte und Till mit neuen Akkus die Fahrt Richtung Erding fortsetzten, machten Martin und Mathias noch einen kleinen Abstecher nach Augsburg um sich den dortigen Event anzuschauen. Diesmal hatten wir einen „Verbrenner“ als Begleitfahrzeug und „verkalkulierten uns etwas“ mit dem Dieselvorrat, so dass wir mit dem „Stinker“ liegen geblieben sind. Erst mit einiger Verspätung kamen wir in Erding an, wo uns Mötte und Till die Geschichte zunächst nicht glauben wollten. Mit viel Gelächter und einigen Weißbieren beschlossen wir den Abend in Erding in einer gemütlichen E-Biker-Runde.

WAVE 2011 Tagebuch vom 21.09.2011: Erding - Passau

Größtes Geothermal-Bad der Welt!

Der Tag begann mit einer Rundführung im größten Thermalbad der Welt in Erding.
Anschließend konnten wir uns bei einem Bad von den Strapazen der letzten Tage erholen.
Absolut empfehlenswert! Tobias von den Zerotracern aus der Schweiz war so begeistert von uns bzw. von unseren Bikes,
dass er gern eine Etappe mitfahren wollte. So übernahm er gemeinsam mit Mötte die Frühschicht.
Total begeistert und mit dem typischen E-Bike-Grinsen kamen die beiden in einer sehr guten Zeit in Gangkofen an.
Hier wurden die Akkus und das Team gewechselt. Da die ursprüngliche Endstation in Salzburg aufgrund von Ladeproblemen ausfiel, ging es ohne Event nach Passau.
Dort konnte (Dank Louis Palmers´s guter Kontakte) die benötigte Ladeinfrastruktur kurzfristig zur Verfügung gestellt werden.
Die landschaftlich schöne Strecke bot so manche Steigung und Abfahrt.

WAVE 2011 Tagebuch vom 22.09.2011: Passau – St. Pölten

Auf dem Circuit von Zolder

Die erste Strecke führte Martin mit Till an der nebelverhangenen Donau entlang! Wunderschön und sehr gut zu fahren. Ein Paradies für Fahrradfahrer und E-Biker. Leider haben sich die beiden ein wenig verfahren, so dass das zweite Gespann ordentlich Pedale geben musste. In einer Spitzenzeit kamen Mötte und Mathias dann auch pünktlich in St. Pölten an, so dass wir diesmal sogar an dem Event-Wettbewerb teilnehmen konnten. „Wer kann sein Elektrofahrzeug am schnellsten ca. 30 m schieben?“ hieß es diesmal.
Diese Chance ließen wir uns nicht nehmen und Martin konnte in 4,1 Sekunden den Wettbewerb für das Stapel-Team gewinnen.
Der anschließende Atomreaktorbesuch in St. Pölten war ein absolutes Highlight der Reise!
Dieser Reaktor ist als einziger komplett fertig gestellt worden und nie ans Netz gegangen.
Dadurch hat man als Besucher die einmalige Gelegenheit auch in das Heiligste eines Reaktors vorzudringen. Heute ist eine riesige Solarstromanlage auf dem Gelände installiert. Sehr interessant und absolut empfehlenswert! In der anliegenden Waldhütte gab es in uriger Stimmung ein leckeres Abendessen und einen schönen Tagesabschluß.

WAVE 2011 Tagebuch vom 23.09.2011: St. Pölten - Wien

Mötte und Martin vorm Parlament in Wien

Da der Nachmittag zur freien Verfügung stand und die Etappe relativ kurz war, sind Mötte und Mathias die komplette Strecke gefahren.
Dieser Abschnitt war allerdings völlig spaß frei! Schlechte Strecken, schlechte Beschilderung sorgten für so manchen Fluch.
Wien bei strahlendem Sonnenschein entschädigte natürlich wieder und ließ die schlechte Fahrt vergessen.
Den Nachmittag in Wien nutzten Mötte und Martin um einfach mal ohne „Stress“ die Seele baumeln zu lassen.
Bei einem ausgiebigen Essen stellten die beiden amüsiert fest, dass man bei einer solchen Tour mal locker die doppelte Portion essen kann – ohne zuzunehmen!

WAVE 2011 Tagebuch vom 24.09.2011: Wien - Jihlava

Barbara und Mötte beim Event

Die Morgenschicht traten Martin und Mathias um 7.00 Uhr an.
Die Strecke gehörte bei traumhaftem Wetter zu den schönsten Routen und bot alles was ein E-Biker-Herz höher schlagen lässt: schöne Anstiege, schnelle Abfahrten (Höchstgeschwindigkeit: 75 km/h) und abwechslungsreiche Landschaften! Die zweite Tour mit Mötte und Till genossen das wunderschöne Tschechien und trafen bereits um 15.00 Uhr bereits auf den wunderschönen Marktplatz in Jihlava ein.
Die anderen Elektrofahrzeuge trafen erst später ein, da sie noch einen Event in Brno hatten.
So genossen die beiden E-Bikes-Team bei einem leckeren tschechischen Bier das tolle Wetter und die tolle Atmosphäre in Jihlava.
Bei dem anschließenden Event standen wir der interessierten Bevölkerung Rede und Antwort.
In einem tollen alten Hotel im Stadtkern genossen wir mit einem leckeren Essen den letzten gemeinsamen Abend. In einer spannenden Abschlussbesprechung konnte jeder Teilnehmer seine ganz persönlichen Eindrücke der WAVE 2011 schildern. Dann hieß es für uns die letzte Etappe nach Prag zu planen.

WAVE 2011 Tagebuch vom 25.09.2011: Jihlava - Prag

Ankunft in Prag

Da wir um 11.00 bzw. 11.30 Uhr in Prag ankommen wollten, mussten wir früh aufstehen. Um 6.30 Uhr nahmen Mötte und Mathias noch etwas müde, ohne Frühstück und bei niedrigen Temperaturen die erste Etappe auf sich. Damit wir möglichst schnell in Prag sein konnten, planten wir nach jeweils 35 km die Akkus und Fahrer zu wechseln. Um 11.30 Uhr fuhren wir dann überglücklich auf den wunderschönen und gut gefüllten Marktplatz von Prag ein. Andreas und Winni begrüßten uns bereits herzlich bei Zieleinfahrt, denn wir wollten das Ende der „WAVE 2011“ gemeinsam feiern und beschließen.
Bei einem tollen Empfang im Rathaus von Prag wurde der Gewinner der WAVE 2011 hoch offiziell bekannt gegeben. Das Team Twike 4 gewann die Wave 2011.
Wir sind stolz die 2.700 km der WAVE 2011 ohne Panne und ohne Sturz gemeistert zu haben und freuen uns ein Teil des Abenteuers WAVE 2011 gewesen zu sein. Nun trennten sich die Wege der WAVE 2011-Teilnehmer. Das komplette Team Stapel genoss am Sonntagabend dann allerdings noch die wunderschöne Altstadt von Prag und kam am Montagnachmittag wieder in Tönnishäuschen an.
Es bleibt festzuhalten, dass wir nicht nur neue Bekanntschaften gemacht haben, sondern auch neue Freunde gefunden haben. Besonders sind hierbei die Kollegen Mathias und Till vom Team Euro-Flyer aus der Schweiz zu erwähnen! Vielen Dank für eine unvergessliche Zeit!
Danken wollen wir an dieser Stelle auch noch unseren Familien, Unterstützern, Sponsoren und dem Hauptdarsteller der WAVE 2011, dem S-Pedelec Dover 40 aus dem Hause Raleigh, dass uns absolut zuverlässig den größten Fahrspaß bereitet hat!

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